Aktuell
25.09.2015 | Artikel

„Darüber muss noch gesprochen werden“…

Seite drucken

Von: Maike Eckel

Der AWO Bundesverband hat anlässlich der 6. AWO-Sozialkonferenz am 19.09.2015 in Hamburg eine neue Publikation zur Verbandsgeschichte mit dem Titel
„Darüber muss noch gesprochen werden“ – AWO-Frauen und ihre Beiträge zur Gleichstellungspolitik veröffentlicht.
Seit der Gründung der Arbeiterwohlfahrt 1919 wurde der Verband von Frauen gestaltet. Der Einfluss von AWO-Frauen reichte jedoch weit über die eigenen Verbandsgrenzen hinaus. Zahlreiche AWO-Frauen engagierten sich in der Bundes/Landes-Politik. Sie rangen um das Frauenwahlrecht, um die Reform des § 218, das Recht auf körperliche Selbstbestimmung und um die Gleichberechtigung, um nur einige Aspekte aufzuzählen.
Die Publikation möchte die Kämpfe der AWO-Frauen aufzeigen und ihre Errungenschaften würdigen. Durch die Beleuchtung von Biografien ausgewählter AWO-Frauen, soll der Einfluss ihres Engagements auf die Programmatik des Gesamtverbandes und die Gleichstellungspolitik in Erinnerung gerufen werden.
Von der Autorin Lydia Struck (Kulturanthropologin und Urgroßnichte Marie Juchaczs) wurden stellvertretend für die verschiedenen Epochen der AWO-Geschichte bekannte AWO-Frauen wie Marie Juchacz oder Lotte Lemke portraitiert. Lydia Struck hat sich aber auch mit bedauerlicherweise fast in Vergessenheit geratenen AWO-Frauen wie Elisabeth Kirschmann-Röhl oder Herta Gotthelf auseinandergesetzt.
Unter werbung@awo.org ist das Buch mit der Artikel Nr. 06018 für 10,99 € (inkl. MWSt) bestellbar.
Der AWO Bundesverband legt mit der Veröffentlichung erneut eine Publikation in der Schriftenreihe zur Geschichte der Arbeiterwohlfahrt vor.

Empfehlen Sie diese Seite weiter:

Laden...

© 2021 AWO Bundesverband e.V.