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07.05.2020 | Artikel

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Von: Dieter Eckert

Durch die Corona-Pandemie und die seit Mitte März 2020 andauernden Schulschließungen hat sich auch die Situation der Schulsozialarbeit massiv verändert. Schulsozialarbeit ist ein Angebot der Jugendhilfe mit dem Anspruch, am Ort Schule für alle Schüler*innen persönlich erreichbar zu sein, individuelle Gespräche zu führen und soziales Lernen aktiv zu erproben. Diese Aufgaben sind in diesen veränderten Zeiten mit Homeschooling und Notbetreuung so nicht mehr durchzuführen! Was machen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter denn dann in dieser Zeit der Corona-Krise?

 

Der beiliegende Artikel von Dieter Eckert versucht dieser Frage nachzugehen. Er unter-sucht auf verschiedenen Ebenen, welche Auswirkungen die Krise auf die Träger, auf die Schüler*innen und ihre Eltern und auf die Schulsozialarbeit hat. Dabei werden die veränderten und neuen Bedarfe herausgearbeitet und aufgezeigt, wie im „neuen Alltag der Krise“ die Schulsozialarbeiter*innen dennoch zielgruppenangemessen handeln können.

 

Berichte von Praktiker*innen und wissenschaftliche Appelle verdeutlichen, dass die neuen Herausforderungen nicht nur in der sensiblen Nutzung oft neuer digitaler Kommunikationsformen bestehen sondern diese Krise insbesondere die Gefahr einer sich verschärfenden Bildungsungerechtigkeit mit sich bringt. Wenn die Corona-Krise zu einer (Bildungs)Chancen-Krise für Kinder und Jugendliche zu werden droht ist die Politik, sind Schule und Jugendhilfe gefordert und verpflichtet, parteilich zum Wohle eines gerechten Aufwachsens der jungen Generation aufzutreten.

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