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Projektstart "Zusammenhalt durch Teilhabe in der Sozialen Arbeit"

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Von: Susanne Beyer

Am 01.04.2020 hat der AWO Bundesverband mit dem Projekt "Zusammenhalt durch Teilhabe in der Sozialen Arbeit. AWO für Vielfalt und Engagement" die Arbeit als einer von fünf Koordinierungsträgern im Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ aufgenommen. Das Projekt wird bis 31.12.2024 gefördert.

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Im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (gefördert durch das BMI) werden bereits seit 2010 landesweit tätige Vereine und Verbände wie Sportverbände, Feuerwehren und Wohlfahrtsverbände darin unterstützt, ihre eigenen Strukturen demokratischer zu gestalten sowie extremistischen Tendenzen entgegenzuwirken. Am 01.01.2020 hat die vierte, erstmals fünfjährige Förderperiode begonnen, in der 82 Vereine aus ganz Deutschland gefördert werden. Das Fördervolumen des Bundesprogramms umfasst jährlich insgesamt 12 Millionen Euro.

In der aktuellen Förderphase des Bundesprogramms werden seit Januar 2020 bis Ende 2024 sechs Projektstandorte der AWO gefördert:

  • AWO LV Sachsen
  • AWO LV Thüringen
  • AWO LV Bayern
  • AWO LV Schleswig Holstein
  • AWO BV Westliches Westfalen / Unterbezirk Dortmund
  • AWO Vielfalt Mecklenburgische Seenplatte gGmbH

Ziele des Projektes

  • Der AWO Bundesverband übernimmt als Fachstelle die Vernetzung dieser sechs Träger und unterstützt und begleitet sie bei der strukturellen Verankerung.
  • Demokratieförderung und die Auseinandersetzung mit Demokratiegefährdung werden als Querschnittsaufgabe im Verband der Arbeiterwohlfahrt etabliert und in allen Fach- und Arbeitsgebieten der AWO mit geeigneten Handlungskonzepten stärker verankert.
  • Die AWO Fachstelle steigert die Qualität der Vernetzung, der Qualifizierung, der Öffentlichkeitsarbeit und des Wissenstransfers der geförderten AWO Projekte im Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe". Relevante Schlüsselakteure aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern der AWO verfügen über größeres Knowhow im Umgang mit Demokratiegefährdung und zur Förderung von demokratischer Praxis.

Die geförderten AWO Projekte erhalten durch die Öffentlichkeits- und Gremienarbeit der Fachstelle beim Bundesverband mehr Aufmerksamkeit und Rückhalt durch Führungskräfte (als besonders wichtiger Zielgruppe) aus dem gesamten Verband und entfalten damit breitere Wirkung. Die Projektergebnisse und -erkenntnisse der Standorte werden zudem in die verschiedenen Gremien und Arbeitsfelder des gesamten Verbandes eingebracht. Alle Maßnahmen werden in enger Abstimmung mit den AWO Projektstandorten geplant und umgesetzt.

Gleichzeitig wird die AWO als Koordinierungsträger eng mit der Regiestelle des Bundesprogramms sowie mit den anderen Koordinierungsträgern im Bundesprogramm (THW-Jugend, Deutsche Sportjugend, Deutscher Feuerwehrverband und Naturfreunde Thüringen) zusammenarbeiten, um das Wissen über die geförderten Maßnahmen bundesweit und damit auch die Möglichkeiten der Vernetzung von Trägern auf der kommunalen und der Landesebene zu befördern.

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“

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